PhotoPhotoPhotoPhotoPhotoPhotoPhotoPhotoPhoto
2000 - Titelverteidigung
Beitragsseiten
2000
Konzert im Altenberger Dom
OVH bring CD heraus
Carmina Burana in Andechs
Meisterfeier
Brasilien
Titelverteidigung
Alle Seiten

Orchesterverein Hilgen hat Titel verteidigt

Der OVH verteidigte beim fünften deutschen Orchesterwettbewerb seinen Titel als das beste deutsche Blasorchester.

Burscheid. “Als ich Samstagabend die Nachricht bekam, dass der OVH seinen Titel verteidigt hat, habe ich zu Hause ganz alleine für mich die La-Ola-Welle gemacht", erzählte ein Fan, der sich gestern Mittag mit etwa fünfzig anderen Burscheidern auf dem Platz vor der Hauptschule eingefunden hatte.

Gut im Training konnte er dort mit dem Feiern gleich weitermachen. Denn als die beiden Reisebusse, mit denen die Musiker nach Karlsruhe gefahren waren, gegen 15 Uhr um die Ecke bogen, war die Fangemeinde nicht mehr zu halten.

Schampus floss beim Empfang der OVH in Strömen

Wie auf Kommando wurden die Sektflaschen geöffnet und mit der Schampusfontäne auf die noch rollenden Busse gezielt. “OVH Deutscher Meister" hatten einige Anhänger mit großen Buchstaben in Kreide auf den Boden des Platzes geschrieben. Wer erhobenen Hauptes aus dem Bus trat, konnte sich über die Glückwünsche auf den von den Fans hochgehaltenen Bannern freuen. Auch bunte Luftballons hatten sie aufgeblasen, um den Orchesterverein Hilgen gebührend zu empfangen. Musiker und Angehörige lagen sich in den Armen und freuten sich gemeinsam über den Sieg.

Von 25 möglichen Punkten, die die Jury für Kriterien wie musikalische Interpretation und Technik vergab, hatte der Orchesterverein Hilgen beim fünften deutschen Orchesterwettbewerb des Deutschen Musikrates 24 erhalten. Damit lag der OVH mit nur 0,2 Punkten vor dem zweitplatzierten Musikverein “Viktoria" Altenmittlau.

“Dass es knapp werden würde, war uns klar, da wir einige Teilnehmer gehört haben", erzählt OVH-Pressewartin Inka Klewinghaus. “Kritisch war auch, dass viele Teilnehmer dasselbe Pflichtstück (“Bacchanale" von Rolf Rudin) vorgetragen haben”, erinnert sie sich an die spannenden vier Tage, die hinter ihr liegen. “Dazu kommt, dass wir im Mai nur acht bis neun Proben mit unserem neuen und alten Dirigenten Johannes Stert hatten", erzählt sie weiter. Von Dirigent Jürgen Schulz hatten sich die Musiker Ende Februar getrennt, da die “Chemie zwischen Orchester und Dirigent”, so Klewinghaus, nicht stimmte. Trotzdem schaffte es die sechzig Mann starke Truppe, ihre zwölf Konkurrenten hinter sich zu lassen.

(Westdeutsche Zeitung, 5.6.2000, Claudia Weber)



 
 

Aktuelles

Bergischer Löwe

Am 4.5.2019 um 19:30 spielen wir im Bergischen Löwen. Als Solisten wirken mit: Olaf Ott (Berliner Philharmoniker) und Rocco Rescigno (Duisburger Philharmoniker)

Lesen Sie mehr

Wir verwenden Cookies, um unsere Website und Ihre Eindrücke bei der Verwendung zu verbessern. Cookies, die für den grundlegenden Betrieb der Website verwendet werden sind bereits gesetzt worden. Fuer weitere Details schauen Sie bitte in unsere Datenschutzerklaerung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.
EU Cookie Directive plugin by www.channeldigital.co.uk