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Hier finden Sie die Presseartikel über den Orchesterverein aus dem Jahre 2005. Rechts können Sie die verschiedenen Anlässe direkt auswählen.

 


Musik und Milchreis im Gepäck

Die Burscheider hatten an alles gedacht bei ihrem Tagesausflug nach Leverkusen

von Stefan Andres

Die Musikstadt Burscheid präsentierte sich auf der Landesgartenschau mit klingendem Programm.


Das Bergische Land hielt Einzug, wo es neuerdings auch in Leverkusen am Rhein so schön ist: Die Nachbarstadt Burscheid präsentierte sich auf der Landesgartenschau, und der Duft von Reibekuchen und Kottenwurst sowie von Waffeln und Reis von der berühmten Bergischen Kaffeetafel waberte durch die Sparkassen-Arena. Dazu erklang heimatliche Musik: Die Stadt Burscheid legte ihr bergisches Potenzial in die Waagschale und unterhielt damit die Laga-Besucher am vergangenen Samstag mit einem runden Programm. Von den knapp 20 000 Burscheider Einwohnern waren alleine 800 an der Vorbereitung und Durchführung des Burscheid-Tags beteiligt, viele der übrigen rund 19 000, so schien es, machten sich am Samstag auf den Weg, um sich umzusehen auf der Landesgartenschau ihrer Nachbarstadt.

Heinz Allmeroth war einer von ihnen: „80 Prozent von denen sind aus Burscheid“, zeigte er auf die gut besetzten Sitzreihen vor der Bühne. Er selbst sei bereits viele Male auf der Laga gewesen, habe aber stets das eher mangelhafte gastronomische Angebot bedauert. Heute biss er genüsslich in den dick mit Milchreis bestrichenen bergischen Stuten, den die Bäckerei Kretzer zubereitet hatte. Die Freiwillige Feuerwehr Burscheid, die auch eine spektakuläre Übung vorstellte und die technische Organisation des Tages übernahm, hatte dazu ihre Gulaschkanone bereitgestellt, in der der Milchreis warm gehalten wurde. Tief enttäuscht war die kleine Julia Müller, die sich so auf bergische Waffeln gefreut hatte, die um 17 Uhr aber wegen des reißenden Absatzes bereits ausverkauft waren: „Oooch“, machte sie ihrem Unbehagen Luft.

Britt Kunert und Dirk Runge von der Stadtverwaltung freuten sich vor allem über die gemeinschaftliche Organisation der Burscheider: „Der Zusammenhalt ist großartig. Fast alle Vereine, Kindergärten und Schulen haben sich beteiligt, dazu unsere Direktvermarkter und die Stadtverwaltung.“ Der Burscheid-Tag sei eine Generalprobe für das Stadtfest, das die Stadt im kommenden Sommer aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Stadt Burscheid feiert.

Den ganzen Tag von 10.30 bis 18 Uhr musizierten verschiedene Gruppen und festigten Burscheids Ruf als „Musikstadt im Bergischen“: Von der Singschule Dürscheid über den Gospelchor der Evangelischen Realschule, der rockigen Band „Youngblood“ vom Jugendzentrum Megaphon sowie dem Blechbläserensemble des mehrfach als bestes deutsches Laienorchester prämierten Orchestervereins Hilgen (OVH), dazu Folkloretänze des Turnerbundes Großösinghausen, der Turngemeinschaft Hilgen, der Burscheider Turngemeinschaft und der Bergischen Spatzen. Moderiert wurde der Tag von dem Burscheider Mark Kühler, bekannt als Moderator der Vox-Sendung „Wohnen nach Wunsch“. Und 2000 Luftballons in den Stadtfarben Grün und Weiß schmückten das Gelände.

Acht Kindertagesstätten und Kindergärten verkauften selbst gemachte Kekse und Marmelade und informierten über ihre Arbeit. Viele Kinder ließen sich dort auch schminken, darunter Freya (4) und Solveig Schulte (7), die mit ihren Eltern aus Wolperath bei Siegburg auf der Laga vorbeigeschaut hatten. Freya ließ sich einen Schmetterling aufmalen, Solveig war anschließend eine Sternenfee. Nach mehr als 50 geschminkten Kindern hatte Kindergärtnerin Nadine Treskow selbst einigen Flitter im Gesicht, noch lange aber nicht die Lust verloren.

Mit dem „Partybus“ war Busfahrerin Magdalena Hrovat vorgefahren, davor verfeinerten Abgesandte der luxemburgischen Partnerstadt Bourscheid die Bergischen Spezialitätenangebote von Metzger Uwe Nickut mit Riesling-Wein und köstlicher Pastete. Der Burscheider Schützenverein, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird, hatte eine Laser-Schießanlage der Jugendabteilung mitgebracht, auf der Kinder- und Jugendliche ihre Geschicklichkeit testen konnten: Max Johannes (12) und Christian Kicker (13) aus Burscheid trafen jeweils alle Fünfe.

Seine bislang weiteste Tour hatte der noch junge Burscheider Bürgerbus von Ernst-Peter Hachenberg unternommen, die Kolpingsfamilie Burscheid stellte sich und ihr Tansania-Projekt vor, und die Evangelische Realschule hatte die Geschichte der Linde, deren drei Blätter das Stadtwappen der „Lindenstadt Burscheid“ schmücken, erkundet und, neben Lindenblütentee, ein Informationsblatt zur Linde verteilt, das Schüler Manuel Hanisch unter Anleitung von Lehrerin Christa Engstenberg angefertigt hatte.

Die zwölfjährige Wiebke Harwardt lauschte derweil im Berbatov-Trikot per Radio dem Fortgang der Partie der Leverkusener Kicker in Bremen, die Brüder Bence (11) und Markus (13) informierten sich zwischen „Schießen und Musikhören“ regelmäßig bei ihr nach dem Spielstand. Auch Landesgartenschau-Geschäftsführer Hans-Max Deutschle schaute sich in Begleitung seiner Ehefrau bei den Burscheidern um: „Ich finde das schön, dass sich hier auch unsere Nachbarstädte präsentieren. Wir wollen hier ja alle gemeinsam etwas auf die Beine stellen.“ Bei den Burscheider Erzeugern hat er gleich seinen Wochenendbedarf gedeckt: Äpfel, Wurst sowie Käse vom Thomashof hatte er eingekauft und in großen Tüten bei sich. „Das Wochenende ist gerettet“, zwinkerte er.

Kölner Stadt-Anzeiger, 26.09.05


Die Stadt von ihrer besten Seite

Burscheid-Tag auf der Landesgartenschau.

Burscheid. "Burscheid wird sich an diesem Tag von seiner besten Seite zeigen und sicher den einen oder anderen Besucher anlocken, sich unsere Stadt einmal näher zu betrachten", sieht Bürgermeister Hans Dieter Kahrl in der Teilnahme an der Landesgartenschau (Laga) mit einem Burscheid-Tag eine "Riesen-Chance". Tausende könnten sich ein Bild machen von der Stadt. Im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne geht der Burscheid Tag am 24. September von 15 bis 20 Uhr. Verwaltungsmitarbeiterin Britt Kunert hat mit den Laga-Verantwortlichen die Nutzung der großen Arena-Bühne auf dem Gelände vereinbaren können. Rund um die überdachte Open-Air-Bühne und darauf selbst wird das Programm durch Burscheider Vereine gestaltet. Die Nutzung kostet nichts.

Zurzeit haben sich sieben Musik- und eine Tanzgruppe für die Präsentation der Musikstadt des Bergischen Landes angemeldet. Darunter auch das Burscheider Aushängeschild, der Orchesterverein Hilgen (OVH) mit einem Blechbläserensemble. Die Jugendmusikschule, die Bergischen Spatzen und der Kinderchor der Singschule Dürscheid wollen zeigen, dass auch schon die jüngsten Musiker in Burscheid einiges zu bieten haben. Das Jugendzentrum Megaphon schickt für die Burscheider Jugendlichen die Gruppe Youngblood ins Rennen. Die Evangelische Realschule hat sich mit dem Schulchor und dem Gospelchor angekündigt. Und der Männergesangverein Dürscheid will zeigen, dass auch die Chöre in Burscheid eine lange Tradition haben. Wortgewandt präsentiert werden soll der Ablauf von dem Fernsehmoderator Ralf Kühler ("Echt lecker!"). Der OVH wird zudem am 4. und 5. Juni (18 bis 20.30 Uhr) die Oper Carmina Burana mitgestalten.

Neben der Bühne will sich Burscheid als Stadt zum "Wohnen, Wirtschaften, Wohlfühlen" präsentieren. Kulturverein, Kindergärten, Rotes Kreuz, die BTG, eine TBÖ-Kindertanzgruppe, der Stadtsportverband und viele mehr zeigen ihre Aktivitäten an verschiedenen Ständen. Abgerundet wird das Bild durch die Direktvermarkter Gut Engelrath, Thomashof, Mönchhof, Metzgerei Nickut, Gärtnerei Höpken und Grünscheider Hof, die ihre Produkte vorstellen werden.

Westdeutsche Zeitung, 28.03.05

 


"Carmina Burana" von Carl Orff


von Carola Siedentop, 14, Jahre, aus Köln

Die "Carmina Burana" von Carl Orff (1895 - 1982) wurde auf der Landesgartenschau in Leverkusen am 04.06. und 05.06.05 vom Leverkusener Bachchor, den Kinderchören Leichlingen und Opladen und vom Figuralchor von Leichlingen aufgeführt. Außerdem waren eine Ballettkompanie aus Leverkusen und der Orchesterverein Hilgen mit dabei. Der Gesamteindruck war überwältigend - die Musik mal laut und pompös, mal nur Chorgesang. Die Tänzer und Tänzerinnen waren ungefähr 5 - 18 Jahre alt und alle ziemlich gut. Sie tanzten eine Mischung aus klassischem und modernem Ballett.

Die Handlung der Choreografien konnte ich nicht genau interpretieren, aber ich glaube, das musste man auch nicht. Die lebhaften Tanzstellen gefielen mir am besten. Die Choreografien passten gut zu der nahezu perfekt gespielten Musik von Orchester und Chor. Die Abstimmung der Tänzer(innen) war nicht ganz so perfekt. Doch das Gesamtbild war so schön, dass es durch diese kleinen Fehler nicht wirklich beeinträchtigt wurde. Also konnte ich die Aufführung so richtig genießen.

Ein Beitrag der Kulturnauten - www.kulturnauten.de

 

Tapfere Tänzer auf der überschwemmten Bühne

von Klaus Winterberg

Carl Orffs „Carmina Burana“ erlebten in der Landesgartenschau als szenische Freiluftaufführung einen sensationellen Erfolg.

Der Himmel über den Rheinwiesen konnte sich nicht so recht entscheiden, ob er sonnig lachen oder regnerisch weinen sollte. Und auch die Temperaturen waren so gar nicht nach Juni. Das alles konnte die große Zahl von Besuchern nicht abhalten, die vorsorglich mit Friesennerzen und Schirmen bewaffnet zur Gala-Aufführung in der Laga gekommen waren - und auch im Regen ausharrten. Die tapferen Tänzer auf der manchmal überschwemmten Bühne hatten da mehr als Vorbildfunktion. Man kennt sie ja, die frechen und kritischen Gedichte aus Beuren, die Orff so genial vertont hat - aus Konzerten, aus dem Radio, von der Platte. Aber das, was ein Großaufgebot von Sängern, Instrumentalisten und Tänzern auf der Rheinbühne der Landesgartenschau mit den „Carmina“ machte, war ein völlig neues, aufregend schönes Ereignis, für das allen Mitwirkenden Dank und höchste Anerkennung ausgesprochen werden muss: dem Leverkusener Bachchor, dem Figuralchor Leichlingen, einem Kinderchor, dem Orchesterverein Burscheid-Hilgen, den Gesangssolisten, den Dirigenten Bettina Strübel und Michael Porr, die sich die musikalische Leitung geteilt hatten, Suheyla Ferwer, die sich für die Ballettcompagnie des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums eine zauberhafte Choreografie erdacht hatte, und auch Pit Lenz, dessen einfühlsame Tonregie ganz meisterlich Wind und Wetter zu trotzen verstand.

Orff hätte sicherlich seine helle Freude an diesem prächtigen Spektakel gehabt, das sich da dem Publikum als Gesamtkunstwerk darbot: ein Fest von praller Sinnlichkeit für Ohren und Augen. Schon die Entscheidung für eine Blasorchester-Version der „Carmina“ erwies sich als Glücksfall, den die Burscheider Bläser markant und bestens gelaunt zu nutzen wussten. Die Chöre, akribisch vorbereitet, standen an rhythmischem Temperament und Intonationsstärke den Orchesterkollegen in nichts nach, gleich ob sie dem Frühling, der Liebe oder der Glücksgöttin huldigten. Und die Männer wuchsen „In taberna“ glatt über sich hinaus. Von den Solistenleistungen wird der Klagegesang des zu verzehrenden Schwans noch lange im Gedächtnis haften.

All das war vertraut, vielleicht nicht in dieser Qualität, aber immerhin. Aber dann kam das mitreißend Neue dazu, die tänzerische Illustration der Gedichte. Suheyla Ferwers Choreographie hatte es beglückend verstanden, zum einen in Bildern nachzuerzählen, zum anderen die Phantasie der Zuschauer schweifen zu lassen. Ihre Compagnie, faszinierend geschmackvoll kostümiert, ließ dann die Grenzen zwischen Amateur- und Profitanz ebenso glückhaft verfließen - sie hätte einen eigenen Bericht verdient. Wie aus einem überquellenden Füllhorn ließ die launische, türkisfarbene Fortuna die tänzerischen Highlights fließen: fröhlich, sentimental, burlesk, erotisch.

Dass sich unter ihren Gaben auch zwei Regengüsse befanden, tat der eisernen Disziplin der Truppe keinen Abbruch, ja sie beflügelte sie sogar zu witzigen Extempores. Den Jubel über die Aufführung konnte aber auch das Wetter nicht dämpfen.

Kölner Stadtanzeiger, 06.06.2005


Magische Bilder zum Gesang an Fortuna

Von Almuth Masche

Trotz zum Teil widriger Umstände gelang auf dem Landesgartenschau-Gelände eine mitreißende Carmina-Burana-Aufführung unter Beteiligung des OVH.

Leverkusen. Wenn es angesichts der überbordenden Nässe nicht paradox klänge, hätte man am Samstag von einer Art Feuertaufe für die jungen Tänzerinnen und Tänzer sprechen können: Auf der EVL-Bühne der Landesgartenschau tanzte die Ballettcompagnie des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums souverän und engagiert unter zeitweilig erheblich erschwerten Aufführungsbedingungen.

Der Orchesterverein Hilgen spielte Carl Orffs Carmina Burana, die "Lieder aus Benediktbäuren", in einer für symphonisches Blasorchester bearbeiteten Fassung; es sangen der Figuralchor der Evangelischen Kantorei aus Leichlingen, der Leverkusener Bachchor und Kinderchöre aus Leichlingen und Opladen unter der Leitung von Bettina Strübel (am Sonntag dirigierte Michael Porr).

Auch wenn man die Carmina Burana noch so oft gehört hat, lässt ihre Anziehungskraft nicht nach: Der Eingangs- und Schlussgesang, gerichtet an Fortuna, Göttin des Glückes und des Schicksals, reißt uns mit, der komisch jammernde Gesang des gebratenen Schwans entzückt uns; wie lebendig ist der spottende Zuruf an die Liebende, ihr Geliebter sei weggeritten und habe sie allein gelassen; uns fasziniert der drängende Rhythmus des witzigen "In taberna quando sumus" nein, wer da nicht alles trinkt!

Der große Gesamtchor sang diese und die anderen Lieder des weltlichen Oratoriums wunderbar nuanciert. Gemeinsam mit dem bekannt guten Blasorchester setzte man jeden Hinweis der Dirigentin präzise um. Auch die großartigen Solisten erfüllten ihre Rollen mit Leben: Insun Min, Sopran; Andreas Fischer, Tenor; Raphael Schwarzer, Bariton.

Manchen Zuhörer mochte die ständige Anwesenheit einiger oder aller Tänzer auf der Bühne in seiner Konzentration auf die Musik gestört haben. Man sollte aber bedenken, dass Carl Orff durchaus "magische Bilder" als Begleitung der Musik wünschte. Die hier durch das Ballett dargestellten Szenen ergaben sich zunächst aus dem "O Fortuna"-Lied, entwickelten sich aber selbstständig weiter: Menschen sind doch nicht unbedingt Marionetten des Schicksals; sie behalten ihre Persönlichkeit, erleben und erleiden ihre Liebe und können sich auch mit ihrem Los aussöhnen.

Die jungen Tänzer und Tänzerinnen zeigten beeindruckendes Können und ließen sich durch den mitunter recht kräftigen Regen nicht beirren. Die vielen Zuhörer dankten mit begeistertem Beifall für die gelungene Aufführung.

Westdeutsche Zeitung, 06.06.05



Musikalische Vielfalt im Programm

Von Jan Sting

Das Bläserensemble des symphonischen Orchestervereins Hilgen war zu Gast in der evanglischen Kirche in Witzhelden. Die Sommerserenaden in Witzhelden klangen nun mit dem Auftritt des Blech- und Holzbläserensembles des Orchestervereins Hilgen aus.

Witzhelden - Der Sommer ist vorbei - zumindest was die Witzheldener Sommerserenaden betrifft, die in diesem Jahr mit dem Konzert des Orchestervereins Hilgen ausklangen. Erstmals musizierten Mitglieder des symphonischen Blasorchesters aus der Nachbarstadt Burscheid in der Evangelischen Kirche am Marktplatz. Die Veranstalter der Serenaden, das sind der Verkehrs- und Verschönerungsverein Witzhelden, das Leichlinger Kulturamt und die Kulturstiftung der Stadtsparkasse Leichlingen und der Kreissparkasse Köln, haben die Reihe wieder gut gemischt. Man ist offen für Neues, bringt eine musikalische Vielfalt ins Programm und würdigt Ensembles aus ganz Europa. Sei es aus Griechenland oder der nahen Region.

Dieser Aspekt ist wichtig, denn ansonsten laufen Veranstalter Gefahr, dass man ihnen vorwirft, elitär zu sein und nur von außen zu kaufen. Doch so viele Auszeichnungen das symphonische Blasorchester auch mitbringen mag - es ist ein Laienorchester, und angesichts der sehr hohen Messlatte, die vorher das griechische Ensemble Affeti Musicali oder das Duo Surprise mit der Harfinistin Ulla van Daelen und Urs Fuchs (Bass und Percussion) gesetzt haben, wirkte der Orchesterverein phasenweise etwas schwerfällig. Technisch ist der Standard hoch, doch hie und da wünscht man sich dann doch etwas mehr Originalität und individuellen Pfiff von den Blech- und Holzbläsern.

Wie Martin Mudlaff, der Vorsitzende des Orchesters, erklärte, haben sich manche Formationen speziell für dieses Konzert zusammengesetzt. Für den Werkstattcharakter mag das nützlich sein, doch die drei Fugen über ein Thema von Johann Sebastian Bach, welche Clara Schumann einmal für Klavier komponierte, waren kammermusikalisch noch nicht ausgegoren, man hätte mehr aufeinander eingehen und den Klang ausgewogener gestalten können. Das Arrangement für ein Holzbläserquartett stammte vom Fagottisten Rainer Schottstädt, der an dem Abend zudem fünf Sätze aus Carl Orffs „Carmina Burana“ dirigierte. Eingangs gab es Intonationsprobleme.

Ebenfalls beim Klarinettenquintett aus Mozarts Divertimento „Don Giovanni“ handelt es sich um ein Arrangement Schottstädts. Hier wiederum überzeugte das Zusammenspiel, und das Zuhören machte Spaß. Auch das Blech bildet eine homogene Gruppe, so dass die Renaissance-Musik mit Tuba, Posaune, Horn und Trompeten gut ins Bild der Sommerserenaden passte. Einen Tribut an die Moderne zollte Dirk Heidtfeld mit den drei Stücken für Soloklarinette von Igor Strawinsky - gewitzt, humorvoll und virtuos.

Kölner Stadtanzeiger, 14.07.2005


Die Musik von Carl Orff näher gebracht

Der Orchesterverein Hilgen gab am Dienstagabend das Abschluss-Konzert der Witzheldener Sommer-Serenaden in der Evangelischen Kirche.

Von Ursula Hellmann

Witzhelden. Kommentar einer Zuhörerin nach dem Abschluss­-Konzert der Witzheldener Sommer-Serenaden: „Ich konnte der Orffschen Musik bisher nichts abgewinnen, aber in der Instrumentierung, wie sie der Orches­terverein Hilgen sie diesmal gebracht hat, ist sie mir ein ganzes Stück näher gekommen."

Nach dem zum Teil von sehr weit her stammenden Interpreten der ersten Teile des Serenaden­-Zyklus, war es terminlich endlich einmal gelungen, ein Ensemble aus nächster Nähe zu verpflich­ten. Unter der Leitung von Rainer Schottstädt erklangen am Diens­tagabend in der Evangelischen Kirche Witzhelden Tonsätze von Orff über Strawinsky und Clara Schumann bis Mozart und dem „berühmten" Komponisten „Ano­nymus" wie es in der humorvol­len Ankündigung hieß.

Dirigent Rainer Schottstädt gehört dem Kölner Gürzenich-Or­chester als Solo-Fagottist an. Er setzte die Damen und Herren des OVH in abwechselnder Formati­on ein. Da alle Mitglieder des OVH auch in mehreren anderen Ensembles aktiv sind, machen ih­nen spontane Gruppierungen keine Schwierigkeiten.

Solist Dirk Heidtfeld ließ mit seiner Klarinette drei sperrige Stücke von Strawinsky lebendig werden. Die ausgezeichnete Akustik des „Alten vom Berge" kam besonders den Klängen des Bläserquintetts zugute.

Der Orchesterverein Hilgen zählt etwa 60 aktive Musiker. Er ist das erfolgreichste Laien-Blas­orchester Deutschlands. Er belegt seit Jahren erste Plätze bei Bun­des- und Landeswettbewerben. Höhepunkte seiner Aufführun­gen waren eine Konzertreise nach Brasilien im vergangenen Jahr und die Teilnahme am Welt­musikfestival in Kerkrade. Auch auf der Landesgartenschau in Le­verkusen war der OVH vertreten. Die meisten Mitglieder sind in Burscheid zu Hause, der zweite Vorsitzende Wilfried Göckemeyer ist im Augenblick der einzige so genannte Ur-Witzheldener der musikalischen Gruppierung.

Auch Besucher aus Köln dabei

Nach einer kleinen Umfrage ziehen die Sommer-Serenaden nicht nur Besucher aus nächster Nähe an: Neben Solinger Gästen waren auch Besucher aus Köln gekommen. Auch für das kom­mende Jahr ist ein ähnlicher Veranstaltungs-Zyklus geplant, wie zum Ausklang vom Vorsitzenden des Verkehrs- und Verschöne­rungsverein, Ulrich Braun, be­kannt gemacht wurde.

Westdeutsche Zeitung, 14.07.2005


Kahrl und Schockmel in Kohle verewigt

Burscheid/Bourscheid.

Über 100 Burscheider hatten sich am Wochenende auf den Weg in die luxemburgische Partnerstadt Bourscheid gemacht, um dort die Kunstausstellung „Grenzenlos Bourscheid – Burscheid“ zu eröffnen. Noch bis zum 25. September zeigt die Ausstellung vor wunderschöner Kulisse auf Schloss Bourscheid Werke unterschiedlicher Kunstrichtungen von sechs Burscheidern und fünf Künstlern aus Bourscheid.

Die Vernissage wurde zu einer Open-Air-Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein: Der Orchesterverein Hilgen/Burscheid sorgte für die musikalische Untermalung der Festreden der beiden Bürgermeister Hans Dieter Kahrl und Jean Schockmel. Eine Überraschung hatte Kahrl am Ende der Eröffnungsfeier in petto: Die Burscheider Künstlerin Tanja Lehmann hatte mit kräftigem Kohlestift die Wesenszüge der beiden Väter der Städtepartnerschaft, Kahrl und Schockmel, in Porträts herausgearbeitet. Wo die beiden Bilder einmal ihren Ehrenplatz bekommen sollen, ist noch offen.

Westdeutsche Zeitung, 29.08.05

 



Blasorchester unterwegs auf filigranem Gelände

Von Thomas Wintgen

In Wermelskirchen bot der OVH ein exquisites Konzert, das mehr Publikum verdient hätte. Dirigent Stert steuerte die Bearbeitung einer Mozart-Kassation bei.

Wermelskirchen. Nicht ganz hundert Menschen folgten dem Orchesterverein Hilgen am Samstagabend ins Pädagogischen Zentrum des Wermelskirchener Gymnasiums. Das ist bedauerlich, war doch das OVH-Debüt auf unserem Stadtgebiet ein exquisites Konzert, welches das Publikum zum Teil mit stehenden Ovationen dankte. Bemerkenswert fand ich, dass bis auf zwei Ausnahmen von den Blasorchestern und Posaunenchören aus Wermelskirchen keine interessierten Musiker(innen) gekommen waren. Sie hätten ganz viel genießen und ziemlich viel lernen können von dem dreifachen Deutschen Meister OVH.

Das fängt schon damit an, dass - auch nach der Pause wieder - die einzelnen Register gestimmt werden, auf dem a' wie dem b'. Dann nimmt es auch nicht Wunder, dass zehn Klarinetten den gleichen Ton spielen und nicht neun Schwingungen davon entfernt.

Wie das schon bei dem fulminanten Auftakt zu hören war, der Ouvertüre zu König Blaubart von Jacques Offenbach, welche nach einem schönen Mittelteil im rasanten Galopp mündet. Die knapp 60 Musiker(innen) des sinfonischen Blasorchesters führten zum Teil - zumindest in dieser Umgebung -seltene Instrumente mit sich: Harfe, Akkordeon, Kontrabass. Englischhorn, Bassklarinette oder das Cimbasso, eine von Giuseppe Verdi eingeführte Bezeichnung für die Ventilbassposaune.

Dieser bedurfte es in dem Arrangement von Johannes Stert. Der OVH-Dirigent hat dazu die Kassation B-Dur (KV 99 bzw. 63a), von Wolfgang Amadeus Mozart 1769 für Streicher und je zwei Oboen und Hörner am Ende eines Studiensemesters geschrieben, bearbeitet. Cassatione heißt auf Italienisch Entlassung, und in der Musik bedeutet es so viel wie ein locker gereihtes Divertimento. Ohne das Original zu kennen, denke ich, dass Stert die Bearbeitung ganz gut gelungen sein muss. Und das war vor allem deswegen unverkennbar Mozart, weil Tutti- wie Solo-Stimmen geschickt übertragen sind, und weil es dem Blasorchester weitgehend gelang. sich hier auf kammermusikalisch filigranes Terrain zu begeben.

Ein Sonderlob Oboe, Saxofon und Trompete. Mozart wäre freilich nicht Mozart, wenn nicht auch ein solches Gelegenheits- werk eigentlich sauschwer ist: da nämlich, wo unterschiedliche Register höfische Eleganz zelebrieren, aber nicht hundertprozentig synchron ankommen.

Entschuldigung. das soll die einzige Beckmesserei gewesen sein. Sonst gab's ja auch an dem fast zweistündigen Konzert wahrlich nichts "auszusetzen". Auch nicht bei dem einzigen Werk des Abends, welches original für diese Besetzung geschrieben ist: dem dritten Satz aus der Third Symphony, die der Amerikaner James Barnes (56) für das Luftwaffen- Musikkorps der USA schrieb. Mit Erhalt des Auftrags starb seine Tochter, weshalb dieser Satz "For Natalie" heißt, von Stert sehr gefühlsbetont dirigiert.

Edler Auftakt im Seglerlied

Vom australischen Viel-Komponisten und - auch wie Mozart - Ex-Wunderkind Percy Aldridge Grainger (1882 -1961) stammt der Blumengruß ("Posy") Lincolnshire, eine Hommage an die britische Tradition der Volksliedersänger. Die Trompeten verschafften ihr einen edlen Auftakt im Seglerlied.

Diese Suite war ein wunderbares Lehrstück in Sachen Dynamik, wenn Johannes Stert große Steigerungen in dem Tragödien-Satz forderte und erhielt, wenn ihm das Orchester durch versetzte Rhythmen des jungen Matrosen folgte (Sonderlob der Klarinette am ersten Pult und der Tuba), wenn die Hörner nach einem Tutti-Fortissimo "stehen bleiben" und den roten Teppich fürs Holz auslegten. Der Schlusssatz kam nur deshalb so locker, weil er so diszipliniert war.

Auch eingedenk der Zugabe gab es wahrlich schöne "Rausschmeißer" am Ende. Zum Beispiel den munteren Country- Fiddler ("Hoe-Down"-Rodeo), das Finale aus den 1942 für ein New Yorker Ballett komponierten vier Tanz-Episoden. Diesem gingen ein ausgesprochen langsamer Samstagabend-Walzer sowie eine auch eher ruhige Nacht auf der Koppel voraus. Turbulent hingegen und sowohl schrill in der Melodieführung als auch exzentrisch im Rhythmus war zu Anfang der "Cowboy-Ferien"-Satz.

Das war große Klasse, und so ist auch die gelinde Enttäuschung darüber zu verstehen, dass die Menschen nicht nach Wermelskirchen fuhren. Durchs Programm führte im Übrigen Bernhard Heinl.

Johannes Stert ist, das war gut zu sehen, studierter Dirigent und seit vier Jahren 1. Kapellmeister an der Oper in Köln sowie Erster Gastdirigent an der Oper in Graz. Seit Juni ist er nach zweijähriger Pause wieder OVH-Dirigent.

Remscheider Generalanzeiger, Dienstag, 08.11.2005

 


 

 

Musikalische Kostbarkeiten

von Thomas Krumm

Mit einem abwechslungsreichen Programm voller musikalischer Kostbarkeiten gastierte der Orchesterverein Hilgen am Samstag im PZ des Gymnasiums. Zur Eröffnung gab es Jacques Offenbachs Ouvertüre zur Operette „König Blaubart“ – eine überraschend heitere Vorschau auf diese eigentlich finstere Geschichte im Walzer-, Polka- und Galopp-Rhythmus. Was natürlich Assoziationen an Offenbachs bekannten Can-Can weckte.

Das weiter Programm reichte von Mozart bis zum 1949 geborenen amerikanischen Komponisten James Barnes. Allerdings spielte das Orchester nicht einfach Mozart. Orchesterleiter Johannes Stert richtete die „Kassation in B“ für sinfonisches Blasorchester neu ein und sparte dabei nicht an  überraschenden und originelle Instrumentierungen: So wurden die Bläser von Harfe, Kontrabass, Cimbasso, Perkussion und vor allem einem Akkordeon unterstützt, was Moderator Bernhard Heinl mit der „Kurt-Weillschen Note“ umschrieb. Ein großes Vergnügen, welches das Publikum mit einem langen Beifall würdigte.

Alle weiteren Werke stammten von amerikanischen Komponisten und dem nach Europa ausgewanderten Australier Percy Grainger: Seine Komposition „Lincolnshire Posy“ nimmt musikalische Motive der britischen Volksliedsänger auf und geht bei der Umsetzung von Dorftragödie und Schlachtgetöse bis an den Rand schmerzhafter Lautstärken.

Vom Wechsel zwischen Orchesterklang und Einzelstimme ist der dritte Satz aus James Barnes’ 3. Sinfonie bestimmt, in dem der Komponist den Tod seiner Tochter musikalisch zu bewältigen sucht. Eine Einzelstimme, die vielleicht in tröstlicher Absicht immer wieder im Zusammenklang des ganzen Orchesters verschwindet. Auch in diesem Werk kam wie bei Mozart die Harfe zum Einsatz, das Instrument der Engel und der Jenseitshoffnung.

Zum Abschluss gab es wiederum ein Stück lautmalerischer Musik: Aaron Coplands humorvolle „Four Dance Episodes from Rodeo“. In der Tat sind bei diesem Werk Assoziationen an reitende und tanzende Cowboys und den dazu aufspielenden „Geiger“ nicht fern, wobei letzterer auch durch die Töne der Bläser hindurch vorstellbar blieb. Und so exzellent wie dieses preisgekrönte Orchester alles andere an diesem Abend bewältigt hatte, so wurde es auch mit den komplexen und mitreißenden Rhythmen von Coplands Ballett-Suite fertig.

Als Zugabe spielten die Musiker für die etwa 100 Besucher den obligatorischen „Spanischen Zigeunertanz“ – in Erinnerung an die eigenen Wurzeln, wie Johannes Stert mit einem Blick zurück bemerkte.

Für das Frühjahr 2006 hat das Orchester bereits weitreichende Pläne: Dann nämlich sollen sinfonische Tänze aus dem Musical „Westside Story“ und Friedrich Guldas Cello-Konzert bis zur Konzertreife einstudiert sein. Noch einmal wird Mozarts „Kassation“ zu hören sein – schließlich ist 2006 ein Mozart-Jahr.

Bergische Morgenpost, Dienstag, 08.11.2005

 


Weite Wege zur Orchesterprobe

Der Orchesterverein Hilgen lockt mit seiner Qualität Musiker aus der Umgebung an. Selbst eine Engländerin ist dabei.

Von Susanne Gippert

Burscheid. Hell erleuchtet ist die Aula der Friedrich-Goetze-Hauptschule jeden Dienstagabend von 19.30 bis 22 Uhr und das lockt schon mal einen späten Spaziergänger an die Glasscheiben, der da Trompetenklänge und Oboentöne vernommen hat.

Der Orchesterverein Hilgen, kurz OVH, nutzt die Räumlichkeiten zur wöchentlichen Probe, wobei einige Musiker sogar aus Essen und Dortmund anreisen, wie Trompeter Rainer Berns erzählt. Er selbst hat da aus Leichlingen allerdings keinen allzu weiten Weg.

Ganz im Gegensatz zu Sabine Sieger. Sie spielt Oboe und nimmt die Strecke aus Duisburg seit anderthalb Jahren gerne auf sich. „Außerhalb gibt es nicht so viele Alternativen", sagt sie. Jedenfalls nicht, was Qualität und Anspruch angeht. Denn die meist jungen Musiker (20 bis 40 Jahre) halten den Titel ,,Bestes Symphonisches Laienblasorchester Deutschlands", den sie zuletzt 2004 erfolgreich vereidigten. Dabei bezeichnet der Begriff ,,Laien" allerdings keine Anfänger, sondern stellt nur klar, dass es sich nicht um Berufsmusiker handelt.

So ist Stefan Heider Informatiker und Arnaud Belloche als Astrophysiker an der Uni Bonn tätig. Im
Orchesterverein spielen sie Klarinette. Unter den etwa 60 Musikern ist Ulli Haas mit einer Anstellung an der Oper Duisburg daher eine Ausnahme. Doch auch einige Musikstudenten profitieren von der anspruchsvollen Blasorchesterliteratur, die unter dem erfahrenen Dirigenten Johannes Stert angeboten wird.

Im Augenblick handelt es sich da unter anderem um die sechssätzige Kassation in B (KV 99, 63a), von Mozart in einer Bearbeitung von Stert. Nachdem Silke Löhr im letzen Sommer ihr erfolgreiches Dirigat mit einem mitreißendem Open-Air-Konzert in der Burscheider ,,Kirchenkurve" aus beruflichen Gründen abgab konnte der OVH Stert, der schon von 1990 bis 2000 als erster Dirigent fungierte, zurück gewinnen. ,,Ich mache das gerne weiter!", betont Stert.

Trotz der Beanspruchungen als Gastdirigent an der Kölner Oper und in Graz, sowie bei der
Bläsephilharmonie Südwest, will er die nächsten zwei Jahre auf jeden Fall dem OVH treu bleiben.

Alex Glyn (Fagott), eine Engländerin, die seit August in Burscheid ein Praktikum macht, ist froh über ,,das gute Niveau" und die nette Atmosphäre unter den Musikern. Über das Internet ist sie aufmerksam geworden, dass hier noch Musiker gesucht werden. Vor allem Klarinettisten sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Angst vor einer Prüfungssituation braucht man aber nicht zu haben: ,,Jeder kann einfach mal zur Probe am Dienstag kommen und mitspielen", gibt Sieger Auskunft. So wie es auch Lars Jesse getan hat, für den Wilfried Göckmeyer in der Pause eine Mitfahrgelegenheit sucht, denn er hat im Moment noch keinen Führerschein. Kein unlösbares Problem: ,,Es bilden sich hier oft Fahrgemeinschaften", erklärt Stefan Heider, der aus Hennef kommt und seinen Bonner Kollegen Belloche schon mal mitnimmt.

Eine Reise nach Schladming in Österreich wird momentan auch schon geplant. Zum ,,Mid-Europe
Festival" kommen Orchester aus der ganzen Welt, um ,,neue Richtungen der Blasmusik vorzustellen", wie Stert erläutert. Im Rahmen des Mozartjahres 2006 treten sie mit ihrer Kassation dort im Begleitprogramm auf.

Aber auch im Bergischen können sich Liebhaber der Blasorchestermusik auf neue Auftritte freuen, wie im März in Leichlingen. Die Konzerte sollen vermehrt in der näheren Umgebung wie der Wuppertaler Stadthalle stattfinden und für Dezember 2006 ist ein besonderes Konzert im Altenberger Dom geplant, bei dem die Zuhörer aktiv einbezogen werden sollen", macht Stert neugierig.

Westdeutsche Zeitung, 10.12.2005

 


 
 

Aktuelles

Serenadenkonzert

am 6.7.2019 um 19:30 findet wieder unser traditionelles Serenadenkonzert in der Kichenkurve in Burscheid statt

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