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2006 - Konzert mit dem MGV
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So bunt wie Geschichte

Mit einem Festkonzert feierte der Männergesangsverein „Quartettverein Leichlingen Oberschmitte“ sein 80-jähriges Bestehen.

Leichlingen - Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Der Konzerttermin am 11. März fiel ziemlich genau auf den Tag der Gründung des MGV, nämlich am 17. März. Allerdings trennten die beiden Tage 80 ereignisreiche Jahre, ausgefüllt mit Chorgesang, verbunden durch unverbrüchliche Sangesbrüderschaften und im Geist fröhlicher Geselligkeit.

Dem Gründungsmotto „Im Liede froh, allzeit bereit zu Harmonie und Fröhlichkeit“ ist der Verein bis heute treu geblieben, als Mitglied in der großen Familie des Sängerkreises. Die Chronik, die zum 80-jährigen Bestehen des Gesangsvereins geschrieben wurde, liest sich wie ein ganz persönliches Tagebuch. Sie erzählt von großen und kleinen Auftritten, von Festen und Reisen, von musikalischen Höhepunkten und solchen aus dem Leben ihrer Mitglieder. MGV
So bunt wie die Vereinsgeschichte gestaltete sich auch das Festprogramm in der Aula „Am Hammer“ in Leichlingen. Die abschließenden Ehrungen, die Ulrich Burkert, der erste Vorsitzende des Vereins, vornahm hatten Symbolcharakter: großer Dank für große Treue und großen Einsatz.

Die Herren vom MGV hatten den „Orchesterverein Hilgen 1912“ als musikalischen Partner für ihre Jubiläumsveranstaltung gewonnen. Damit war für spannende Kontraste gesorgt. Die beiden Klangkörper setzten sich jeweils für sich in Szene und fanden auch in gemeinsamen Auftritten die jeweils richtigen Töne. A capella dirigierte Heinrich Witprächtiger den Chor, den er seit 25 Jahren erfolgreich leitet, durch das Liedgut, das von Männergesangsvereinen und ihren Liebhabern geschätzt wird. Für „Die Rose“, das „Kleine Frühlingslied“ und „Wer recht in Freuden wandern will“, mit denen sie schon beim ersten Deutschen Männerchor Festival erfolgreich waren, ernteten die Herren besonderen Applaus. Aber auch die orchesterbegleiteten Stück, wie der schmissige Marsch „Frei weg“ und die herzzerreißende „Post im Walde“ fanden begeisterte Zuhörer.

Orffs „In taberna“ - als effektvoller Endpunkt hinter vier Stücken aus dessen „Carmina“ - traf die Stimmung in der Kneipe ganz vortrefflich.

Die Vielseitigkeit und Qualität des „Orchestervereins“ unter Johannes Stert reicht von Offenbach über Fucik bis nach Lateinamerika. Die jungen Damen und Herren scheinen einfach alles zu können. Das bestätigten sie auch am nächsten Abend in der Opladener Festhalle. Am Sonntag zeigte sich der Orchesterverein von seiner sinfonischen Seite. Die „Third Symphony“ von James Barnes wird nicht umsonst als „die fünfte von Beethoven für Blasorchester“ bezeichnet. In diesem Genre hat das Ensemble dreimal den deutschen Meistertitel errungen. Rhythmische Genauigkeit ist ebenso gefragt wie zupackende Musikalität - Johannes Stert weiß, wie er seine Musikerinnen und Musiker zu solchem Spiel anregt. Dass sich die Burscheider um die Zukunft keine Sorgen zu machen brauchen, bewies der Nachwuchs: Niklas und Sven Haas, Lucas Lies und Tobias Otten ging die Puste nicht aus.


(Kölner Stadt-Anzeiger, Klaus Winterberg, vom 13.3.2006)

 



 
 

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