PhotoPhotoPhotoPhotoPhotoPhotoPhotoPhotoPhoto
2007 - Konzert mit dem Uni-Chor Düsseldorf
Beitragsseiten
2007
Neujahrskonzert in Opladen
Konzert mit dem Uni-Chor Düsseldorf
Ensemblekonzert
Hör hin - mach mit 2007
Serenadenkonzert
Hänsel und Gretel
LOW Ankündigung
Landeswettbewerb
Alle Seiten

Bläser und Chor in reizvollem Wechsel

Orchesterverein und Düsseldorfer Uni-Chor spielen in St-Laurentius. Als Hauptgang gab es Bruckners e-moll.

 

Burscheid. Dirigentin Silke Löhr präsentierte mit 15 Mitgliedern des Orchestervereins und dem Düsseldorfer Unichor ein mit Bedacht ausgewähltes Programm: Anton Bruckners Messe in e-moll erklang als Hauptstück, auf welches die Zuhörer durch eine Reihe von kürzeren Sätzen im ersten Teil des Sonntagskonzerts in St. Laurentius eingestimmt wurden.

Die erste Programmhälfte war von der Stückauswahl symmetrisch angelegt: Vor und nach Giovanni Pierluigi da Palestrinas Motette Jubilate Deo erklang je eine Canzon Giovanni Gabrielis.

Diese waren ebenso gerahmt von Sätzen aus Palestrinas Missa brevis, um welche sich Bruckners Aequale II und I sowie das Pange lingua gruppierten. So ergab sich ein reizvoller Wechsel von Kompositionen für Bläser und Chor a cappella.Bruckner07
Der Chor zog in zwei parallelen Reihen in die Kirche ein und umschloss so während des ersten Bruckner-Stücks die Zuhörer mit seinem Gesang. Pfarrer Markus Höyng hatte zuvor bereits darauf hin gewiesen, dass die Sänger bei ihrer späteren Aufstellung Altar und Tabernakel zwar verdecken würden, der Gesang mache aber „das hörbar, was nun nicht mehr sichtbar ist.“

Ganz nach der Aufführungspraxis von Renaissancemusik positionierten sich die Musiker für jedes Stück neu. Denn so konnten sie die klanglichen Möglichkeiten eines Raumes durch Platzierung von Instrumentalisten oder Sängern an verschiedenen Stellen nutzen, um Motive durch den Kirchenraum wandern zu lassen oder besondere Echoeffekte zu erzielen.

Im Jahr 1866 wurde Bruckners Messe in e-moll, das Hauptwerk des Konzertabends, als Auftragsarbeit für Bischof Rudigier zur Einweihung der Votivkapelle des Mariendomes in Linz komponiert. Die Uraufführung fand 1869 im Freien statt, worauf der Autor sein Werk mehreren Revisionen unterzog.

In St. Laurentius erklang die zweite Fassung von 1882. Die Musiker meisterten ausdrucksvoll die hohen Anforderungen der dramatischen Komposition mit ihrer bemerkenswerten Dissonanzdichte und den extremen dynamischen Steigerungen.

Zahlreiche Bezüge bestehen zwischen den Stücken des ersten Programmteils und dem Hauptwerk des Abends: Auch das Pange lingua sollte zur Einweihungsfeier gespielt werden. Außerdem übernahm Bruckner das Hauptmotiv des Sanctus von Palestrina und nähert sich diesem kompositorisch an, ohne dass das Stück seinen einzigartigen Charakter einbüßt.

13.02.2007
 Von Ruth Maria Höpfner

 



 
 

Aktuelles

Serenadenkonzert

am 6.7.2019 um 19:30 findet wieder unser traditionelles Serenadenkonzert in der Kichenkurve in Burscheid statt

Lesen Sie mehr

Wir verwenden Cookies, um unsere Website und Ihre Eindrücke bei der Verwendung zu verbessern. Cookies, die für den grundlegenden Betrieb der Website verwendet werden sind bereits gesetzt worden. Fuer weitere Details schauen Sie bitte in unsere Datenschutzerklaerung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.
EU Cookie Directive plugin by www.channeldigital.co.uk