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Musik im stillen Kämmerlein

Den hochwertigen Auftritt der OVH-Ensembles verfolgten nur wenige Besucher. Sie erlebten brillante Momente.

Kammermusik hat es heuzutage schwer. Ob in Großstädten oder in Kleinstädten- mit ihr Säle zu füllen wird immer schwieriger. So war es auch nicht verwunderlich, dass zum Ensemblekonzert des OVH am Sonntag im Haus der Kunst nur knapp 40 Besucher erschienen. Die aber waren begeistert und zollten den fünf aus Mitgliedern des OVH gebildeten Ensembles herzlichen Beifall für ein ebenso hochwertiges wie kurzweiliges Programm. Den Anfang machte ein Flötenquartett mit einer Bearbeitung der „Deux Arabesques“ von Claude Debussy. Die im Original für Klavier geschriebenen Stücke, von H. Cohen werkgetreu arrangiert, erklangen locker und differenziert, dynamisch ausgefeilt und ließen einzelne musikalische Klangfinessen wie den an Vogelgezwitscher erinnernden Beginn der zweiten Arabesque sogar noch deutlicher hervortreten als in der Originalfassung.

Fagotti und eine Bassklarinette hatten sich zum Ensemble „Unterholz“ zusammengetan und gaben dem „Einzug der Gladiatoren“ von Julius Fucik aparten Klang. Leise, weich und manchmal brummelnd dann die drei Stücke für Fagottquintett von Peter Jansen, heiter, beweglich, unterhaltend und brillant in der Technik anschließend „Bassonists Holiday“ von Leroy Anderson. So spielen  wohl Musiker zum eigenen Vergnügen!

EnsembleDSchwergewichtiges Hauptwerk des Konzertes war die Sonate für Klarinette und Klavier op.120 Nr.2 von Johannes Brahms- gleichzeitig eine Premiere: zum erstenmal stellte sich der Dirigent des  OVH dem Burscheider Publikum als Pianist vor. Wolfgang Neu weiß seiner Klarinette unglaublich zarte Töne zu entlocken, Johannes Stert gab mit viel Temperament und Leidenschaft Brahms, was des Brahms‘ ist. Beide umspielten sich solistisch in vollendetem Zusammenklang- ein Hochgenuss für die Zuhörer.
Nach der Pause ging es leichtfüßiger weiter  mit dem „Doppelrohr-Ensemble“, zu dem sich acht Musiker zusammengetan hatten. Das „Entree des Scaramouches“ von Jean-Baptiste Lully und  „Das alte Schloss“ aus den „Bildern einer Ausstellung“ von Modest Mussorsgki - beides in Arrangements – führten in eine jeweils andere Welt.  Charles Gounods „Trauermarsch für eine Marionette“ ist ein munteres Werk voll französischem Esprit. Im Arrangement von G. Morton kam der geistreiche Witz gut zur Geltung.  Interessant arrangiert waren auch die Sechs Rumänischen Volkstänze von Béla Bártok,  besonders schön das Oboensolo im Tanz Nr. 4.

Den Abschluss des Konzertes machte das zwölfköpfige Klarinettenensemble mit dem sehr musikalisch gespielten Walzer aus der Serenade für Streicher von Peter I. Tscahikowsky, im Arrangement von F.Sacci, und der zwischen Übermut und Besinnlichkeit wechselnden „Puszta“ von Jan van der Roost.

von Marie-Luise Mettlach für die Westdeutsche Zeitung (Bergischer Volksbote) vom 21.3.2007 EnsembleC

 



 
 

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