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2008 - Serenadenkonzert 08
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Blasorchester mit Schreibmaschine 

Mit dem Serenadenkonzert des Orchesterverein Hilgen (OVH) und den beiden Musikschulorchestern zum Auftakt des Kirchenkurvenfestivals wurde am Samstag ein glanzvoller Höhepunkt gesetzt.

 

Burscheid. Dem Blick in den Himmel am Samstagabend folgte die mehr oder weniger laut formulierte Bitte: „Herr, verschone uns vom Regen.“ Der Herr hatte ein Einsehen, und nach 19 Uhr konnten sich rund 500 Besucher genüsslich dem Serenadenkonzert des Orchesterverein Hilgen (OVH) und den beiden Musikschulorchestern hingeben. 350 taten dies auf von den vom Bauhof und OVH-Helfern aufgestellten Stühlen aus. In spätsommerlicher Atmosphäre - gegen 20 Uhr tauchten die letzten Sonnenstrahlen die Marktkirche und einen Teil der Kirchenkurve in warmes Licht - präsentierte sich der OVH in bester Spiellaune.

Das Begrüßungskompliment des stellvertretenden Bürgermeisters, Michael Baggeler, der OVH sei das „Aushängeschild für die Stadt“ bewahrheitete sich in Gänze. Mit „Evolutions“ (Reed), einem dunkle Wolke vertreibenden „Don Quixote“ (Rupprecht) sowie dem Leroy-Anderson-Klassiker „The Typewriter“ - herrlich dabei Gabi Neumeier als Tippse an einer alten Segmenthebelschreibmaschine - eröffnete „Deutschlands bestes Blasorchester“ den Open-Air-Reigen.

Ohrwürmer

Anschließend leitete Johannes Stert mit ebenso großer musikalischer Intensität die beiden Kinder- und Jugendorchester der Musikschule. Die Musik aus „Star Wars“, „Indiana Jones“, „Mamma Mia“ oder „West Side Story“ genossen die Zuhörer als regelrechte Ohrwürmer. Dazu zählte auch ein portugiesischer Evergreen, bei dem Stert das Publikum erfolgreich zum Mitsingen animierte - hübsch anzusehen dabei die vielen Kinder, die sich dazu am Bühnenrand im Takt drehten und tanzten. Nach der Pause brillierten die OVH-Musiker mit den Ouvertüren aus „Nabucco“, „Wilhelm Tell“, „Occident et Orient“ und „Mexican Pictures“. Fast schon enthusiastisch forderten die Besucher zum Ende des Konzerts gegen 21 Uhr die Zugabe: Alle drei Orchester spielten gemeinsam temperamentvoll die einbrechende Kühle vertreibend die Musik aus „Fluch der Karibik“. Noch am Abend wurde die Bestuhlung abgebaut, damit am frühen Sonntagmorgen die 110 Helfer der evangelischen Gemeinde die Bühne, Bänke und Tische für den Familiengottesdienst und die Musikbands „Engelbert Wrobel“, „Last Order“, „Philipp Sauter Group“, „Tommy and the Krauts“, „Wobuklax“ und „Mayqueen“ aufbauen konnten.

 

War der Samstag der Tag von Johannes Stert und den Seinen gewesen, so gehörte der Sonntag gehörte dem Presbyteriumsvorsitzenden, Ralph Liebig. Er war als Hauptplaner des Festivals seit Monaten ständig auf Achse und hatte „sein“ 110-köpfiges Team generalstabsmäßig eingesetzt - einschließlich Getränketheken und Grillständen. Komplimente erhielt er bereits am Sonntagmittag nicht nur von den Besuchern. Auch die Pfarrer Matthias Pausch und Gerhard Schauen waren sich einig: „Der Mann ist großartig.“ Kein Wunder, dass sich die mit dem Sonntagsprogramm startende „Engelbert Wrobels International Hot Jazz 3“ mit Wrobel, Richard Hellenthal und Frank Ludwig sichtlich wohl fühlte vor großer Kulisse. (Bericht folgt).

Timm Gatter, KSTA, 24.08.2008

 



 
 

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