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2011 - Mit dem Nimbus 2000 auf Höhenflug
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2011
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Erwin Klein
Mit dem Nimbus 2000 auf Höhenflug
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Der OVH gibt bei seinem Mitmachkonzert schon einen Vorgeschmack auf den Auftritt in der Kirchenkurve.

Musikus

Können Tuben (l.) den Zauberbesen zum Fliegen bringen? Musikalisch eher nicht. Da hilft eher die rhythmische Unterstützung der jüngsten Konzertbesucher (r.). Fotos (2): Jürgen Venn

Burscheid. Wie hieß noch gleich der Zauberer mit dem Turbobesen Nimbus 2000? „Miraculix!“, lautet die erste entschiedene Antwort von der Hauptschulbühne, wo dicht gedrängt die jüngsten Besucher des Musikus-Projektes sitzen. Na gut, man kann ja nicht alles wissen.

Aber man darf alles ausprobieren, wenn der Orchesterverein Hilgen (OVH) zu seinen „Hör hin – mach mit!“-Konzerten einlädt. Inzwischen längst ein Selbstläufer, wie die gerappelt volle Aula beweist.

Und gewohnt souverän nimmt Moderatorin Annette Willuweit die Musiker von morgen mit auf eine Reise zu den Zauberern, Piraten und Außerirdischen.

Damit das Staunen über die musikalische Virtuosität der Großen aber nicht den eigenen Tatendrang hemmt, darf fleißig mitgerasselt und -geschlagen werden. Und eine Vorstellung davon, wie man mal selbst so gut werden könnte, gibt es obendrein.

Das Juniororchester der Orchesterschule Burscheid wäre ein denkbarer Weg dahin. Dirigent und Schlagzeuglehrer Simon Roloff entlockt den Nachwuchsmusikern schon ein erstaunliches Repertoire von „Bruder Jakob“ über die „Vogelhochzeit“ bis hin zu einem Gorilla im Nebel.

Jesko Sirvend dirigiert auch beim Serenadenkonzert

Dann wird es Zeit zum Schwelgen. Der OVH verteilt Appetithappen für sein Serenadenkonzert am 16. Juli. Dort wird Filmmusik im Mittelpunkt und der junge Dirigent und Musikstudent Jesko Sirvend wieder am Pult stehen – wie auch gestern schon. Ihm zuzuschauen, macht Spaß, wie offenbar auch dem Orchester die Interaktion mit den jungen Zaungästen.

Zum Fluch wird die Karibik jedenfalls nicht, wenn sich die Bläser an die Fersen von Captain Jack Sparrow heften. Dafür gibt es allerhand zu tun für die jungen Konzertgäste: Sie müssen sich den Schweiß von der Stirn wischen, mit den Armen Wellenbewegungen nachahmen, das Piratenschiff entdecken und sich bei grimmiger Miene ein Auge zuhalten, wenn sie das musikalische Motiv für den Auftritt des Captains entdecken.

-Später landet der Nimbus 2000 doch nicht im Zaubertrank von Miraculix, sondern steigt mit Harry Potter auf in luftige Höhen. Das funktioniert aber nur, weil nicht die Tuben, sondern die leichtgewichtigeren Holzbläser das Kommando übernehmen – und die Kinder mit den Schlaghölzern nachhelfen.

Als auch noch der Krieg der Sterne durchgestanden ist, haben sie die Aufnahmeprüfung bestanden und dürfen mitten ins Orchester wechseln. Auftakt für das anschließende Instrumentenausprobieren samt Quiz. Der Hauptgewinn: drei Monate kostenloser Probeunterricht.

 

Ekkehard Rüger für die Westdeutsche Zeitung/Bergischer Volksbote vom 19.06.2011

 



 
 

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