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2014 - Dirigent verlässt Orchester
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Leverkusener Anzeiger, Ausgabe vom 12.03.2014

Dirigent verlässt Orchester

Johannes Stert verlässt den Orchesterverein Hilgen und zieht nach Stuttgart. Dort tritt er seinen Dienst als Musiklehrer an einer Waldorfschule an. Einige Kandidaten für die Nachfolge in Burscheid sind schon im Gespräch. Von Jan Sting

Burscheid. Bedrückt ist die Stimmung im Orchesterverein Hilgen (OVH). Anfang der Woche erfuhren die Mitglieder des überregional gefeierten Blasorchesters, dass ihr Dirigent, Johannes Stert, nun dauerhaft weggehen wird. Vor 15 Jahren hatte sich der Dirigent und Komponist bereits schon einmal verabschiedet, kam aber wieder. Im kommenden Jahr hätte das Silberjubiläum mit Stert angestanden. Doch dann wird er bereits mit seiner Familie in Stuttgart neue Wurzeln schlagen. Nach Jahren der Freiberuflichkeit tritt er dort im kommenden Schuljahr seinen Dienst als Musiklehrer an einer Waldorfschule an.

Stert war Kapellmeister an international renommierten Häusern. Die letzte Festanstellung hatte er am Kölner Opernhaus, darauf folgte die Freiberuflichkeit. In der Musikbranche ist er damit kein Einzelfall. Unbefristete Engagements dürften einem Sechser im Lotto gleichkommen, der Konkurrenzdruck nimmt zu. Gleichzeitig können Laien- und semiprofessionelle Ensembles mittlerweile damit rechnen, dass auch hochkarätige Musiker sich für sie interessieren. Wie der Vorsitzende des OVH, Martin Mudlaff, mitteilen konnte, gibt es bereits zwei Kandidaten für die Nachfolge. Junge Musiker um die 30 seien es, die sich einen Namen als Kapellmeister gemacht hätten. In verschiedenen Arbeitsphasen will man nun auf Tuchfühlung gehen und dann entscheiden. Das Klischee der Blaskapelle mit Wummtata im Bierzelt und dem Parademarsch entkräftet der OVH. Mudlaff verrät das Geheimnis. Kompositionen, die vorwiegend für Ensembles mit Streichern entstanden, können für Blasorchester umgeschrieben werden.

„Meist wird die Violine eins zu eins durch die Klarinette ersetzt“, sagt Mudlaff. Stert habe neue Klangfarben kreiert, zum Beispiel, indem er eine Melodie von Kontrabass und Piccoloflöte spielen ließ. Das Blasorchester hatte 2013 beim internationalen Orchesterwettbewerb der „Fédération nationale de musique du Luxembourg – Union Grand-Duc Adolphe“ in Luxemburg den zweiten Platz erzielt. Inmitten von Blasorchestern der Weltklasse war das ein Meilenstein. Stert wird noch den Rosenkavalier am Samstag, 22. März, 20 Uhr in der Festhalle in Opladen dirigieren und nimmt musikalisch Abschied beim Konzert am 9. November, im Altenberger Dom.



 
 

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